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Vereinsmeisterschaft 2009 Reitverein Region Sursee

An der diesjährigen Vereinsmeisterschaft gaben die Frauen den Ton an: In der Dressur, der Gymkhana sowie den beiden Spring-Prüfungen siegten Frauen.
 
Der Reitverein Region Sursee führte am Sonntag, 19. April, bei besten Bedingungen die Vereinsmeisterschaft 2009 durch. Auch dieses Jahr waren etliche Gäste am Start, welche die gute Infrastruktur nutzen wollten, vor dem Start in die Freiluftsaison Turnierluft zu schnuppern. Erfreulich war auch die grosse Anzahl junger Reiterinnen und Reiter, die mit viel Freude und Erfolg an die ihnen gestellten Aufgaben herangingen. Die Begeisterung und Motivation der Teilnehmenden wurde durch das schöne Frühlingswetter und den Applaus der zahlreich aufmarschierten Zuschauer belohnt.  
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Erfolgreiche Titelverteidigung
Bereits am Morgen wurde im Dressurviereck der erste Vereinsmeistertitel vergeben. Die sechs angemeldeten Reiterpaare starteten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden auf dem 40m x 20m ausgesteckten Viereck. Der prozentuale Anteil der bewerteten Punktezahlen zum Punktemaximum entschied am Ende über die Rangierung. Mit 63.9 % gelang Judith Lengacher, Neudorf, Macho, die erfolgreiche Titelverteidigung, vor Franziska Vogt, Geuensee, Enjoy Me (59 %), Laura Schenker, Oberkirch, Quebec von Hof (57.4 %), und Monika Hodel, Sursee, Jamiro (57.1 %).
 
Geschicklichkeit und Wendigkeit
Im anschliessenden Gymkhana waren gute Nerven von Reiter und Pferd gefragt. Die zahlreich angemeldeten Reiterpaare meisterten den von Sonja Wyss, Triengen, gestellten Parcours jedoch mit Bravour. Erstaunlich war es zu sehen, wie bereits die Kleinsten – teilweise unter Führung – die verschiedenen Aufgaben erfüllten. In der Vereinswertung gelang dies am Besten Sheila Setteducati, Wauwil, Bacardi (78 Pte./2.48), vor Maëlle Lourdes Müller, Hellbühl, Luna (78 Pte./3.55) und Dominique Hodel, Sursee, Gipsy (73 Pte./2.49).
 
Stechen entschied
Das erste Mal führte der Reitverein Region Sursee dieses Jahr eine eigentliche Stufe für Ponys, Haflinger und Freiberger durch. Dieser Entscheid wurde mit den zahlreichen Anmeldungen in dieser Stufe honoriert. Mit den weiteren Stufen 0 – II wurde den Teilnehmenden eine grosse Auswahl an Schwierigkeitsgraden geboten. Im Anschluss an das Eröffnungsspringen, welches mit einem sehr schnellen Nullfehlerritt von Susi Schmid, Geuensee, San Marino II, gewonnen wurde, starteten gut 40Reiterpaare zum Wanderbecherspringen.
 
Edi Hofmann, Rickenbach, gelang es ausgezeichnet, den Reiterpaaren einen fairen Parcours zu stellen. In dem in zwei Umgängen und einem Stechen durchgeführten Springen, erreichten nach dem ersten Umganginsgesamt 8 Paare das Ziel mit null Fehlerpunkten. Der zweite Umgang sollte also über die Teilnahme am einmaligen Stechen entscheiden.Während einige Teilnehmende, die zuvor vier Strafpunkte auf ihrem Konto hatten, den zweiten Umgang mit einem Blankoritt beendeten, gelang dies zwei Paaren mit null Punkten aus dem ersten Umgang leider nicht. Sechs Reiterpaare – darunter drei Vereinsmitglieder -  beendeten beide Umgänge mit null Strafpunkten und durften somit zum einmaligen Stechen antreten. Natascha Schlosser, Emmen, mit Martini hatte am Ende die besten Nerven und gewann mit null Fehlerpunkten und der schnellsten Zeit (0/0/0/36.18) vor Simona Bründler, Kriens, Lavarino von Hof CH (0/0/8/55.64) und Christine Erni, Sursee, Catena von Hof CH (0/0/0/57.47).
 
Siegerehrung und Spaghettiplausch
Den Ausklang des erfolgreichen Tages bildete die Siegerehrung und dem anschliessenden Spaghettiplausch zu dem alle Teilnehmenden und Vereinsmitglieder herzlich eingeladen waren. Der Reitverein Region Sursee führt bereits am Wochenende vom 8./9. Mai 2009 seine nächste Veranstaltung durch. Ein kleines OK unter der Leitung von Judith Lengacher organisiert das ZKV-Dressurchampionat, das nach einjähriger Pause wieder in Sursee stattfindet.
 
Die bereits fest im Turnierplan stehenden Pferdesporttage werden vom 18. – 22. August 2009 unter der Leitung von Martina Steiger durchgeführt. Der Reitverein Sursee freut sich schon heute auf einen Besuch im Venedig und ist überzeugt, gute und faire Bedingungen zu bieten und den Zuschauern guten Sport zeigen zu können.