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Die Vereinsmeister erkoren

Während zwei Tagen führte der Reitverein Region Sursee die Vereinsmeisterschaft durch. Angela Arnold aus Oberkirch gewann die Dressur, Edi Hofmann aus Rickenbach das Springen.
 
Der Reitverein Region Sursee führte letztes Wochenende bei besten Bedingungen die Vereinsmeisterschaft 2011 durch. Aufgrund der grossen Nachfrage der Reiterinnen und Reiter, hatte der Vorstand entschieden, in diesem Jahr die Prüfungen der Vereinsmeisterschaft auf zwei Tage zu verteilen. Nebst Vereinsmitgliedern nutzten auch etliche Gäste die Möglichkeit, zu Beginn der Freiluftsaison auf dem grossen Sandplatz im Venedig zu starten und Turnierluft zu schnuppern.  
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Erfreulich war auch die grosse Anzahl junger Reiterinnen und Reiter, die mit viel Freude und Erfolg an die ihnen gestellten Aufgaben herangingen. Die Begeisterung und Motivation der Teilnehmenden wurde durch das schöne Frühlingswetter und den Applaus der zahlreich aufmarschierten Zuschauer belohnt.
 
Harmonisch gerittenes Dressurprogramm
Am Samstagnachmittag wurde im Dressurviereck der erste Vereinsmeistertitel vergeben. 20 Reiterpaare starteten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden auf dem 40 m x 20 m ausgesteckten Viereck. Der prozentuale Anteil der bewerteten Punktezahlen zum Punktemaximum entschied am Ende über die Rangierung. Mit 68.2% gelang Angela Arnold aus Oberkirch mit Calabresa CH ein sehr harmonisch gerittenes Programm, das die Richterin Gilgia Gross zu überzeugen vermochte. Den zweiten Rang belegte Sonja Wyss, Triengen, mit Begenio mit 61.6%. Auf dem dritten Podestplatz klassierte sich nochmals die Siegerin Angela Arnold, dieses Mal mit dem Pferd Profiler vom Wellberg mit 59.6%.
 
In der Kategorie Gehorsam platzierten sich auf den ersten drei Rängen die beiden Schwestern Cédrine und Claudine Schenker aus Oberkrich. Cédrine belegte mit Cooga Lass (129 Punkte) den ersten und mit Beau Tamora (124 Punkte) den zweiten Rang. Schwester Claudine ritt mit Aris auf den dritten Schlussrang (118 Punkte).
 
Geschicklichkeit und Wendigkeit
Im anschliessenden Gymkhana waren gute Nerven von Reiter und Pferd gefragt. Die zahlreich angemeldeten Reiterpaare meisterten den von Sonja Wyss, Triengen, gestellten Parcours jedoch mit Bravour. Erstaunlich war es zu sehen, wie bereits die Kleinsten – teilweise unter Führung – die verschiedenen Aufgaben erfüllten. In der Vereinswertung gelang dies am Besten Kim Wymann, Knutwil, mit Camillo II (60 Pte./2.46), vor Alisha Hummel, Knutwil, mit Mandy (50 Pte./3.14).
 
Stechen entschied
Der Sonntag gehörte ganz den Springreiterinnen und Springreiter. Je nach Erfahrung konnten die Reiter in verschiedenen Stufen an den Start gehen. Dem Parcoursbauer Edi Hofmann aus Rickenbach gelang es ausgezeichnet, den Reiterpaaren einen fairen Parcours zu stellen. In dem in zwei Umgängen und einem Stechen durchgeführten Springen erreichten nach dem ersten Umgang insgesamt 32 Paare das Ziel mit null Fehlerpunkten. Der zweite Umgang entschied über die Teilnahme am einmaligen Stechen.
 
Während einige Teilnehmende, die zuvor vier Strafpunkte auf ihrem Konto hatten, den zweiten Umgang mit einem Blankoritt beendeten, gelang dies anderen mit null Punkten aus dem ersten Umgang leider nicht. Elf Reiterpaare schafften es ins Stechen, welches auf der Stufe II ausgetragen wurde. Gewonnen wurde dies von Edi Hofmann, Rickenbach, mit Parade de Cellan mit null Punkten in einer Zeit von 33.99. Den zweiten Rang belegte Helene Steiger, Eich, mit Liberty XIX (0/37.20 sec.) vor Nicole Baumberger, Winikon, mit Camillo (0/39.93 sec.). Den Abschluss dieses erfolgreichen und unfallfreien Wochenendes machte die Siegerehrung mit dem strahlenden Vereinsmeister Edi Hofmann sowie die anschliessende Ehrenrunde.